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Im Berichtsjahr 2025 konnte die Stiftung Juventus Schulen einen bedeutenden Erfolg verzeichnen: Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) erteilte die definitive Anerkennung der BM2-Hausmatur. Damit wurde ein viereinhalb-jähriger Prozess, der sich über Jahre erstreckte, erfolgreich abgeschlossen.
Der Antrag auf Anerkennung wurde bereits im Februar 2021 gestellt. Die damalige Schulleiterin Muriel Schers und der ehemalige Rektor Ralph Schläpfer initiierten den Prozess, entwickelten das Konzept und erarbeiteten die erforderlichen Unterlagen. Im August 2022 übernahm Marion Hüsser die Projektleitung und führte die Arbeiten gemäss den Vorgaben des SBFI weiter.
Im November 2023 erhielt die Stiftung die Anerkennungsverfügung, verbunden mit zwei Auflagen, die bis August 2025 erfüllt werden mussten. Dank grossem Engagement aller Beteiligten konnten diese Anforderungen fristgerecht umgesetzt werden, sodass die definitive Anerkennung nun vorliegt.
Das Konzept der Hausmatur kombiniert Präsenzunterricht mit selbstorganisiertem Lernen und ermöglicht den Abschluss innerhalb eines Jahres – auch parallel zur Berufstätigkeit. Die Zulassung erfolgt prüfungsfrei, setzt jedoch ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) voraus.
Bereits 2022 wurde die erste Hausmatur erfolgreich durchgeführt. Die Lehrpersonen haben mit grossem Engagement das Konzept aktiv mitgestaltet, optimiert und umgesetzt. Der Lehrgang folgt dem Prinzip des Blended Learning und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Dies zeigt sich in der steigenden Zahl der Teilnehmenden sowie in der stetig hohen Erfolgsquote über alle Ausrichtungen.
Mit der Berufsmaturität eröffnen wir jungen Erwachsenen neue Perspektiven: Sie erhalten die Möglichkeit, an Fachhochschulen weiter zu studieren und ihre individuellen Karriereziele zu verwirklichen.