Generationenwechsel für Finanzen & Personal: Linda Jelic

Effizienz & Kund/innenorientierung

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Linda Jelic arbeitet seit Juli 2025 für die Stiftung Juventus Schulen. Als Nachfolgerin von Peter Wullschleger hat sie die Leitung der Bereiche Finanzen und Personal übernommen und ist Mitglied der Geschäftsleitung der Juventus Schulen. Wir haben bei Linda Jelic nachgefragt, wie sie den Start bei den Juventus Schulen erlebt hat und was sie künftig in ihrem neuen Job alles anpacken möchte.

Liebe Linda, wie sieht dein beruflicher Werdegang aus?

Ich bin ein Kind der berufsbegleitenden Weiterbildung und der praktischen Erfahrung. Nach meiner kaufmännischen Lehre habe ich mich kontinuierlich in den Bereichen Finanzen und Personal weitergebildet und meine Erfahrung in unterschiedlichen Branchen gesammelt – in der Bauzulieferindustrie, der Lebensmittelproduktion sowie im Dienstleistungsumfeld. 

Ergänzend zur Praxis habe ich gezielt in meine fachliche Entwicklung investiert, unter anderem mit einem CAS Personaladministration, einem Professional Bachelor in Accounting & Controlling sowie einem Nachdiplomstudium in Unternehmensführung (NDS HF). Diese Kombination aus Praxisnähe und fundierter Weiterbildung prägt meinen beruflichen Weg bis heute. 

Im Frühling 2025 hast du dich für die Nachfolge von Peter Wullschleger beworben. Was hat dich an diesem Job interessiert?

Mein Wunsch war es, mein Fachwissen in beiden Gebieten, in denen ich mich weitergebildet habe und wo ich praktische Erfahrung habe, einbringen zu können. Ich finde es spannend, den sehr unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden und mag beide Bereiche. Stellen, wo man Verantwortung sowohl für Finanzen als auch für Personal übernehmen kann, gibt es nicht häufig.

Mit welchen Erwartungen hast du deinen ersten Arbeitstag angetreten? 

Erwartungen im klassischen Sinne hatte ich keine, vielmehr war ich neugierig. 
Ich hatte zuvor noch nie in einer Stiftung gearbeitet und war gespannt, was hier anders läuft als in einer Aktiengesellschaft. Besonders interessiert hat mich die Zusammenarbeit mit dem Stiftungsrat, da zu meinen Aufgaben unter anderem auch das Sekretariat des Stiftungsrates gehört. Neu war für mich ebenfalls der kantonale Leistungsauftrag, den die Stiftung erfüllt. 

Sehr wertvoll war für mich die sorgfältige und umfassende Einführung durch meinen Vorgänger, Peter Wullschleger. Eine wichtige Stütze ist zudem mein Team, das mit viel Fachwissen arbeitet und auch die kleinen, aber entscheidenden Details im Blick behält. Mein Ziel ist es, die Abläufe in der gesamten Organisation zu kennen und zu verstehen – nicht bis ins letzte Detail, aber in den Grundzügen. Nur so kann ich meine Aufgabe als Leiterin Finanzen und Personal wirkungsvoll und verantwortungsvoll wahrnehmen. 

Welche schönen Momente gab es in den ersten Monaten bei den Juventus Schulen? 

Ich spüre bei den Juventus Schulen viel Potenzial für Umgestaltung und Veränderung. Es ist nicht alles vorgegeben, und ich habe die Möglichkeit, mitzugestalten – was ich mit viel Freude und grosser Begeisterung tue. Ein Beispiel ist die Umstellung der Kreditoren auf ein digitales System, die inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Mein diesbezüglicher Vorschlag wurde unterstützt. Ich spüre eine grosse Offenheit für Veränderungen und ich bin von allen sehr gut aufgenommen worden und fühle mich bei den Juventus Schulen wohl. 

Apropos Veränderungen – wo siehst du bei den Juventus Schulen Potenzial, was können wir besser machen und wie?

Potenzial sehe ich in der Digitalisierung von Prozessen und darin, die Organisation der Juventus Schulen anders aufzubauen. Es gibt Prozesse, die meiner Meinung nach zentral gesteuert werden sollten, und viele sind überfordert, weil die Aufgaben, die sie zusätzlich zu den Kerntätigkeiten erledigen müssen, zu umfangreich sind.

Eine stärkere Zentralisierung ausgewählter Prozesse muss daher mit einer konsequenten internen Dienstleistungsorientierung einhergehen. So können wir Effizienz steigern, Transparenz schaffen und den Mitarbeitenden mehr Freiraum für ihre eigentlichen Kernaufgaben ermöglichen.  

Eine letzte Frage: Was wünscht du den Juventus Schulen für die Zukunft?

Ich wünsche den Juventus Schulen, dass die grosse Offenheit für Veränderungen erhalten bleibt. Denn nur eine Organisation, die bereit ist, sich sowohl im Kleinen wie auch im Grossen kontinuierlich weiterzuentwickeln und mit der Zeit zu gehen, schafft eine stabile Grundlage für eine nachhaltige und erfolgreiche Zukunft. 

Liebe Linda, vielen Dank für das Gespräch!

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Sie betreut bei uns den Bereich Lehrmittel und unterstützt in diesem Bereich ihre Kolleginnen und Kollegen, aber auch die Autorinnen und Autoren der Juventus-Lehrmittel in (fast) allen Belangen. Ein vielfältiges Aufgabengebiet, in dem die sprach- und buchaffine Generalistin ihre Fähigkeiten und vielfältigen Interessen optimal einbringen kann.