Digital Education Vision 2030

Innovative Lernwelten

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Heute säen, morgen wachsen

2025 markiert für die Stiftung Juventus-Schulen den Startpunkt eines neuen Weges in der Digital Education. Mit der Entwicklung der Vision 2030 wurde ein gemeinsames Zielbild geschaffen – nicht als fertige Lösung, sondern als Ausgangspunkt. Ein Samen für eine nachhaltige, lernendenzentrierte und praxisnahe digitale Bildungskultur.

Vision 2030: Die Saat ist gelegt

Mit der neu geschaffenen Funktion im Bereich Digital Education befindet sich die Stiftung Juventus-Schulen 2025 noch am Anfang dieses Entwicklungswegs. Entsprechend gibt es aus diesem Jahr bewusst erst wenige konkrete Ergebnisse zu berichten. Umso bedeutender ist der zentrale Meilenstein, der dennoch erreicht wurde: Mit der Entwicklung der Digital Education Vision 2030 haben wir zum Jahresende ein gemeinsames Zielbild formuliert – nicht als fertige Lösung, sondern als Ausgangspunkt. Als Samen, aus dem sich Schritt für Schritt eine nachhaltige digitale Bildungskultur entwickeln soll – reflektiert, praxisnah und zukunftsorientiert.

Lernende im Zentrum: Personalisiert, kollaborativ, kompetenzorientiert

Bis 2030 ist Digital Education ein integraler Bestandteil unserer pädagogischen Kultur. Lernende erleben bei uns eine qualitativ hochwertige Learning Experience – personalisiert, kollaborativ und kompetenzorientiert. Digitale Technologien und KI-gestützte Lernprozesse unterstützen das Lernen dort, wo sie echten Mehrwert schaffen. Unsere Studierenden stehen dabei im Zentrum: Sie wissen selbst am besten, was in ihrer Praxis funktioniert. Ihre Rückmeldungen, Ideen und Erfahrungen sind ein zentraler Kompass für unsere Weiterentwicklung. 

Lehrpersonen als reflektierte Lernbegleiter/innen

Lehrpersonen verstehen sich in dieser Vision als reflektierte Lernbegleiter/innen. Sie setzen digitale Tools wirksam, verantwortungsvoll und zielgerichtet ein. Getragen wird dies durch klare didaktische Leitlinien, kontinuierliche Weiterbildung und eine stiftungsweite Lernkultur. Weniger Administration, mehr Zeit für Lehre – das ist kein Wunschbild, sondern ein konkreter Auftrag. 

Digital Education Lab: Testen statt Perfektionieren

Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg ist die Entstehung des Digital Education Lab. Inspiriert durch aktuelle Diskurse – etwa an der Swissdidac in Bern und den Impulsen von Prof. Dr. Beat Döbeli – nehmen wir an, was die Realität ist: Es gibt nicht das beste Tool. Zu viele Optionen, zu viel Dynamik. Deshalb werden wir selbst zum Lern- und Experimentierlabor. Wir testen, reflektieren, verwerfen und verbessern – iterativ und evidenzbasiert. 
Diese Experimentierfreude verlangt eine besondere Haltung: Verantwortungsvoller Umgang mit Technologie, Respekt vor dem Menschen und ethisches, würdevolles Handeln. Es ist eine Gratwanderung – aber eine, die wir gemeinsam gehen. Niemand ist allein. Austauschformate, Best Practices und Orientierung in der Tool-Landschaft schaffen Sicherheit und Klarheit. 

So wächst aus vielen kleinen Schritten eine nachhaltige digitale Bildungskultur – praxisnah, lernendenzentriert und zukunftsfähig. Der Samen ist gelegt. Jetzt lassen wir ihn gemeinsam wachsen. 

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Deborah Gmür leitet Digital Education der Stiftung Juventus Schulen und verantwortet die Strategie für wirksames, digitales Lehren und Lernen. Zudem ist sie Schulleiterin im Bereich Wirtschaft und entwickelt parallel den neuen Lehrgang Dipl. Wirtschaftsinformatik HF. Ihr Fokus: praxisnahe Digitalisierung, hohe didaktische Standards und verantwortungsvoller KI‑Einsatz – für eine wirksame, Lernenden-zentrierte und praxisnahe Learning Experience.