Interview des Monats

Ramona Winet

Ramona Winet - Stationsleitung Geriatrische Klinik AG St. Gallen

Weshalb haben Sie sich entschlossen, die Weiterbildung Dipl. Abteilungsleiter/in Gesundheitswesen NDS HF von wittlin stauffer ag in Kooperation mit dem Schweizerischen Institut für Betriebsökonomie (SIB) in Zürich zu absolvieren?

Da ich einige Kollegen/- innen kenne, die diese Ausbildung absolviert haben, die durch und durch positive Werbung gemacht haben.


Wie hat Ihnen die Weiterbildung gefallen?

Die Ausbildung hat mir sehr gut gefallen. Ich war neu in der Funktion als Stv. Stationsleitung, noch unsicher und unerfahren in der Führung. Während der Ausbildung wurde ich zur Stationsleitung befördert. Durch die Ausbildung, die ich zugleich absolvierte hatte ich den Mut, diese Herausforderung anzunehmen. In der Ausbildung haben mir vor allem die Unterrichtstage in Bern extrem viel gebracht. Die Lehrpersonen haben uns wertvolle Theorie aus ihrer langjährigen Erfahrung vermittelt. Der Unterricht wurde praxisorientiert und lebendig gestaltet. Das Austauschen in der Klasse sowie die eigenen Erfahrungen und Fragen zu thematisieren zeigte einen grossen Lerneffekt. Auch das Einzelcoaching hat mich in meiner Funktion weitergebracht. Ich konnte Unsicherheiten klären und Herausforderungen, welche mich beschäftigten thematisieren, so dass ich mit wertvollen Tipps jeweils aus den Coachings ging. 


Was sind die Stärken dieser Weiterbildung, wo sehen Sie seine Schwächen?

Die Stärken sind aus meiner Sicht der praxisbezogene Unterricht. Es bestand viel Raum, um eigene Erfahrungen und Geschichten aus der Führung zu analysieren. Auch der Theorieordner ist übersichtlich gestaltet und ist auch nach der Ausbildung ein hilfreiches Nachschlagewerk bei Führungsfragen. 

Was nehmen Sie mit für Ihren Arbeitsalltag?

Da ich in der Geriatrischen Klinik in St. Gallen viele Freiheiten habe, das Gelernte umzusetzen und die Möglichkeit erhalte, selbständig zu arbeiten konnte ich viel mitnehmen. 
In meiner Rolle als Führungsperson transparent zu sein. Auch offen zu kommunizieren, wenn ich für ein Anliegen nicht direkt eine Lösung oder eine Idee habe. Mit einer gesunden Distanz teamnahe zu sein sowie die Themen, welche mein Team beschäftigen zu erkennen und anzusprechen. Was ich auch mitgenommen habe ist die klare Kommunikation auf der Sachebene umzusetzen. 

Welchen Rat würden Sie einem guten Freund geben, der diese Weiterbildung auch absolvieren möchte. Worauf sollte dieser achten?

Ganz klar würde ich ihm raten, so viele eigene Praxisbeispiele wie möglich mit in den Unterricht einfliessen zu lassen. Herausfordernde Situationen mit Klassenkameraden zu thematisieren kann ausgesprochen hilfreich sein. Auch in den Pausen finden jeweils aufschlussreiche, für die Praxis wertvolle Gespräche statt. Ebenfalls das Einzelcoaching zwingend zu nutzen, denn diese bringen einem extrem weiter, im Dschungel der Führung.