Wenn medizinische Hilfe nicht mehr ankommt: Sucht und Versorgungslücken
Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen haben oft einen hohen gesundheitlichen Versorgungsbedarf, finden jedoch nicht immer Zugang zu medizinischer Hilfe. Am Juventus medImpuls vom 26. November 2026 erfahren Sie, wie Versorgungslücken entstehen und welche Rolle eine gezielte Triage im Praxisalltag spielt.
Was geschieht, wenn Menschen trotz bestehender Angebote keine medizinische Hilfe in Anspruch nehmen? Stigmatisierung, negative Erfahrungen und fehlendes Vertrauen können dazu führen, dass Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen nicht ausreichend versorgt werden.
Am nächsten Juventus medImpuls beleuchtet David Grob, Sozialarbeiter bei der Zürcher Suchthilfe, die Herausforderungen an der Schnittstelle zwischen Sozialarbeit, medizinischer Grundversorgung und spezialisierten Angeboten. Anhand eines praxisnahen Fallbeispiels zeigt er auf, wie Versorgungslücken erkannt, niederschwellige Angebote genutzt und Betroffene durch eine gezielte Triage unterstützt werden können.
Die Veranstaltung richtet sich an medizinische Fachpersonen, die in ihrem Berufsalltag Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen begegnen. Im Anschluss an den Vortrag bietet sich Gelegenheit für Fragen, Diskussionen und persönlichen Austausch bei einem Apéro.
Der Juventus medImpuls findet erstmals auch online statt:
Veranstaltungsdetails
- Datum: Donnerstag, 26. November 2026
- Zeit: 19.00 Uhr, anschliessend Apéro ab ca. 20.00 Uhr
- Ort: JuveCampus HB (Lagerstrasse 102, 8004 Zürich) und online
- Referent: David Grob, Sozialarbeiter, Zürcher Suchthilfe
- Thema: «Wenn Versorgung nicht ankommt: Abhängigkeit, Gesundheit und die Wichtigkeit guter Triage»
Die Teilnehmendenzahl vor Ort ist begrenzt. Sichern Sie sich Ihren Platz und profitieren Sie von praxisnahen Einblicken und wertvollem fachlichem Austausch. Wir freuen uns auf Sie!