«Ich wollte MPA werden – und nicht länger warten.»
Sie hatte den Traum, MPA zu werden – aber keine Lehrstelle. Bei Juventus fand sie einen Weg, der nicht Plan B war, sondern genau der richtige: schulisch, strukturiert und mit einem Praxisjahr, das alles veränderte.
Darum geht es
- Alle praktischen Fertigkeiten von Grund auf gelernt – systematisch, konzentriert und ohne Kompromisse
- Theorie und Praxis optimal verzahnt: gut vorbereitet in den Berufsalltag gestartet
- Das entlöhnte Praxisjahr als absolutes Highlight – vom Wissen zum Können
Das Interview
Annina S. erzählt über ihren Weg zum EFZ auf dem schulischen Weg bei Juventus:
Der Traum war klar: Medizinische Praxisassistentin werden. In einer Arztpraxis arbeiten, Patient:innen empfangen, bei Untersuchungen assistieren, im Labor stehen, Verantwortung übernehmen. Aber der klassische Weg über eine Lehrstelle? Der schien verbaut. Zu wenige Plätze, zu viele Bewerbungen, zu viel Warten.
Vom ersten Tag an ernst genommen
Der schulische Weg zur MPA EFZ klang zunächst ungewohnt – drei Semester Vollzeitunterricht mit ein paar praktischen Kursen, bevor es überhaupt in eine Arztpraxis geht. Doch genau das erwies sich als Stärke. «Da habe ich alle praktischen Fertigkeiten von Grund auf gelernt», erinnert sie sich.
Keine Halbheiten, kein Nebenherlaufen im Praxisalltag, sondern konzentriertes Lernen. Blutentnahme, Röntgen, Laborarbeit, Hygiene, Administration – alles wurde systematisch aufgebaut, erklärt, geübt und vertieft. Erst die Theorie verstehen, dann die Handgriffe sicher beherrschen.
Die Klassen waren klein genug, um wirklich gefördert zu werden. Wer Lücken hatte, konnte ins Lernatelier. Wer schneller war, wurde gefordert. Und wer unsicher war, ob der Weg der richtige ist, fand in den Lehrpersonen Menschen, die nicht nur unterrichteten, sondern begleiteten.
Theorie und Praxis – endlich sinnvoll verzahnt
Was viele Lernende an der klassischen Berufslehre erleben, ist ein ständiges Hin und Her zwischen Schule und Betrieb. An der Juventus ist das anders: Zuerst lernen, dann arbeiten. Und wenn man dann in die Praxis kommt, weiss man, was man tut. «Die MPA-Ausbildung auf schulischem Weg hat mich sehr gut vorbereitet auf den jetzigen Beruf», sagt sie. «Weil Theorie und Praxis sehr gut miteinander verknüpft waren.»
Das ist kein leeres Versprechen. Wer drei Semester lang Labordiagnostik, Röntgentechnik, medizinische Korrespondenz und Sprechstundenassistenz gelernt hat, betritt die Arztpraxis im vierten Semester nicht als Anfängerin – sondern als jemand, der versteht, warum etwas so gemacht wird. Und nicht nur wie.
Das Praxisjahr: Wenn alles zusammenkommt
Für sie ist das entlöhnte Praxisjahr der emotionale Höhepunkt der Ausbildung. Der Moment, in dem aus Wissen Können wurde. In dem sie morgens die Praxis betrat und wusste: Ich gehöre hierher. «Mein einjähriges Praktikum ist mein absolutes Highlight gewesen», erzählt sie. «Ich konnte all das Gelernte anwenden und viele wertvolle Berufserfahrungen sammeln.»
Patient:innen begrüssen, Blutdruck messen, Verbände anlegen, Termine koordinieren, im Labor arbeiten, bei kleinen Eingriffen assistieren – plötzlich war alles real. Die Nervosität der ersten Tage wich schnell einer wachsenden Sicherheit. Und dem Gefühl, am richtigen Ort zu sein.
Juventus half bei der Suche nach dem Praktikumsplatz. Das Netzwerk aus Arztpraxen, Kliniken und der Ärztegesellschaft des Kantons Zürich öffnete Türen, die sich allein vielleicht nicht geöffnet hätten. Und auch während des Praxisjahres blieb der Kontakt zur Schule bestehen – regelmässiger Austausch, Begleitung, ein offenes Ohr für Fragen und Unsicherheiten.
Ein Abschluss, der zählt
Am Ende steht das eidgenössische Fähigkeitszeugnis. Dasselbe EFZ wie bei der klassischen Berufslehre – schweizweit anerkannt, gleichwertig, ohne Sternchen und ohne Kleingedrucktes. Arbeitgebende unterscheiden nicht, auf welchem Weg man zum Abschluss gekommen ist. Was zählt, ist das Können.
Rückblickend: die richtige Entscheidung
«Dass man an Juventus MPA auf schulischem Weg absolvieren kann, ist für mich eine perfekte Lösung gewesen.» Dieser Satz fasst zusammen, was sie empfindet. Keine Notlösung, kein Umweg – sondern ein eigenständiger, durchdachter Bildungsweg, der funktioniert. Mit einer Erfolgsquote von rund 90 Prozent, einer Schule, die seit Jahren das Vertrauen des Kantons und des Universitätsspitals geniesst, und einem Anschlussangebot, das vom EFZ über den eidgenössischen Fachausweis bis zum Master reicht.
Für alle, die MPA werden wollen und nicht länger warten möchten: Der Weg führt über Juventus. Und er beginnt genau jetzt.
Zum Lehrgang
anerkannte Grundbildung «Medizinische:r Praxisassistent:in EFZ» ohne Lehrstelle