«Ich habe gelernt, dass man alles schaffen kann, wenn man dranbleibt»
Marco studiert HF Maschinenbau an der Juventus. Im Interview erzählt er, wie ihn das praxisnahe Studium fordert, welche Fortschritte er gemacht hat und warum sich der Einsatz lohnt.
Das Interview
Darum geht’s
- Vom technischen Lehrberuf zum HF-Diplom – kompakt in drei Jahren, neben dem Beruf
- Hohe Praxisausrichtung: Beispiele und Anwendungen direkt aus dem Berufsalltag
- Ein persönlicher Meilenstein in Mathematik – und die Erkenntnis, dass Dranbleiben sich auszahlt
- «Die Dozierenden bringen viel Praxiserfahrung mit und wissen genau, wovon sie sprechen.»
Das Interview
Marco erzählt, warum er sich für das Studium HF Maschinenbau bei Juventus entschieden hat – und was ihn dabei am meisten weitergebracht hat.
Warum Juventus
Für Marco war von Anfang an klar, worauf es ankommt. «Für mich war wichtig, ein kompaktes Studium zu absolvieren, das nur drei Jahre dauert und gleichzeitig stark praxisorientiert ist.» Beides findet er bei Juventus. Besonders die Nähe zur Praxis hebt er hervor: «Es ist sichergestellt, dass sich das Gelernte mit wenig Aufwand in den Berufsalltag übertragen lässt. Die Beispiele und Anwendungen stammen direkt aus der Praxis und entsprechen dem, was einen im Job erwartet.» Nicht Theorie um der Theorie willen, sondern Wissen, das im Berufsalltag direkt trägt.
Hart, aber herzlich
Den Unterricht in drei Worten zu beschreiben, fällt schwer – Marco braucht ein paar mehr. «Praxisnah, wertvoll – und hart, aber herzlich», sagt er und lacht. «Das Studium ist anspruchsvoll, besonders in Kombination mit dem Beruf. Gleichzeitig kommt das Lachen nicht zu kurz, und man erlebt auch viele positive Momente im Unterricht – oft gemeinsam mit den Dozierenden.» Genau diese Mischung trägt durch drei Jahre berufsbegleitendes Studium: fordernd im Anspruch, persönlich im Umgang.
Der Moment, der alles veränderte
Sein grösstes Highlight hat nichts mit einem Zertifikat zu tun, sondern mit einem Fach, das ihm nie leichtgefallen war. «Ich war früher nie besonders stark in Mathematik und wollte unbedingt einmal die Note 6 erreichen. Im zweiten Semester habe ich es geschafft – für mich ein grosser Erfolg.» Was bleibt, ist mehr als eine Note: «Es hat mir gezeigt, dass man alles erreichen kann, wenn man dranbleibt.»
Lernen lernen
Eine zweite Erkenntnis begleitet ihn seither durch den Alltag. Im Studium habe er gelernt, wie man lernt: «Man wird gezwungen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und in kurzer Zeit effiziente Lösungen zu erarbeiten.» Eine Kompetenz, die weit über den Maschinenbau hinausreicht – und im Beruf jeden Tag nützt.
Eine klare Empfehlung
Würde er den Lehrgang weiterempfehlen? Ohne Zögern. «Ich würde den Studiengang HF Maschinenbau definitiv weiterempfehlen – besonders allen, denen eine hohe Praxisausrichtung wichtig ist.» Den Grund liefert er gleich mit: «Die Dozierenden bringen viel Praxiserfahrung mit und wissen genau, wovon sie sprechen. Dieses Wissen geben sie weiter – das ist sehr wertvoll.»
Was kommt danach
Mit dem Diplom als Dipl. Maschinenbautechniker:in HF stehen Marco viele Wege offen. Während des Studiums erwirbt er zusätzlich drei anerkannte Zertifikate – Projektmanagement IPMA Level D, Cambridge Business English sowie Certified Expert in CE-Marking (TÜV Nord). Danach führt der Weg weiter: zu einem Bachelor- oder Master-Studium an einer Fachhochschule, zu Nachdiplomstudien (NDS HF) oder zu Weiterbildungen wie CAS, DAS und MBA. Der Abschluss ist kein Endpunkt – sondern die Grundlage für die nächste Etappe.
Danke für die Einblicke, lieber Marco!