«Ich konnte mich voll und ganz auf meine Ausbildung konzentrieren»
Tim absolviert das KV bei der Juventus. Im Interview erzählt er, wie ihn die Kombination aus Schule und Praktikum optimal auf die Arbeitswelt vorbereitet hat.
Darum geht’s
- Kein Lehrvertrag – und trotzdem das volle KV EFZ: der schulische Weg bei Juventus
- 3 Semester Schule, 1 Jahr bezahltes Praktikum bei Emil Frey, 1 Semester Prüfungsvorbereitung
- Theorie und Praxis klar getrennt – und genau deshalb gut verzahnt
Das Interview
Tim S. erzählt, wie er bei Juventus das KV auf schulischem Weg absolviert und warum die klare Struktur für ihn den Unterschied gemacht hat:
Nicht jeder Weg ins KV beginnt mit einem Lehrvertrag. Manchmal fehlt die passende Stelle, manchmal das Timing, manchmal einfach die Möglichkeit, sich mit so früh im Leben für einen Lehrbetrieb zu entscheiden, in dem man drei Jahre bleiben soll. Tim stand genau an diesem Punkt – und fand bei Juventus eine Ausbildung, die nicht mit einem Kompromiss beginnt, sondern mit einem Plan.
Erst lernen, dann arbeiten
Was Tim an Juventus überzeugt hat, war die Struktur. Kein paralleles Hin und Her zwischen Schule und Betrieb, sondern eine klare Abfolge: drei Semester Vollzeitunterricht, zwei Semester Praktikum, ein Semester Prüfungsvorbereitung. «Ich habe mich für die Juventus entschieden, weil die Ausbildung klar strukturiert ist», sagt er. «Zuerst hat man drei Semester nur Schule und kann sich voll auf das Lernen konzentrieren.»
Das klingt einfach – ist es aber nicht. Denn in diesen drei Semestern wird das gesamte kaufmännische Fundament gelegt: von agilen Arbeitsformen über Kundenbeziehungen und Arbeitsprozesse bis hin zu digitalen Technologien. Alles orientiert an der KV-Reform 2023, alles in Handlungskompetenzen aufgebaut, die im Berufsalltag tatsächlich gebraucht werden. Dazu kommen das Bürofachdiplom VSH und das Handelsdiplom VSH Business als Zwischenabschlüsse – noch bevor das Praktikum überhaupt beginnt.
Das Praktikum: wo alles real wird
Für Tim war das Praktikumsjahr der Moment, in dem die Ausbildung greifbar wurde. Zwei Semester lang arbeitete er zu 100 Prozent bei Emil Frey – einem der grössten Automobilhandelsunternehmen der Schweiz. Kein simulierter Büroalltag, sondern echte Aufgaben, echte Verantwortung, echtes Gehalt.
«Das Praktikumsjahr war für mich ein Highlight», erzählt er. «Dort konnte ich das theoretische Wissen, das ich an der Juventus gelernt habe, direkt in der Praxis anwenden.» Wer drei Semester lang Rechnungswesen, Kommunikation, Projektarbeit und digitale Tools gelernt hat, betritt den Betrieb nicht als Anfänger. Sondern als jemand, der versteht, warum etwas so gemacht wird – nicht nur wie.
Juventus lässt die Lernenden bei der Praktikumssuche nicht allein. Schon in den ersten Semestern bereitet die Schule sie auf den Bewerbungsprozess vor: mit Bewerbungstraining, Coaching und einem Netzwerk zu Unternehmen in der Region Zürich. Und auch während des Praktikums bleibt der Kontakt bestehen – mit regelmässigem Austausch und Besuchen vor Ort.
Unterricht, der trägt
Drei Worte für den Unterricht bei Juventus? «Unterstützend, praxisnah und motivierend.» Für Tim war das kein Zufall. Die Klassen sind klein genug für individuelle Betreuung. Die Dozierenden begleiten persönlich, nicht nur fachlich. Und wer Lücken hat oder unsicher ist, findet Unterstützung – ohne lange danach suchen zu müssen.
Was Tim besonders schätzt: «Mir gefällt, dass Theorie und Praxis gut kombiniert werden. So wird man optimal auf die Arbeitswelt vorbereitet.» Genau das ist der Kern des schulischen Wegs bei Juventus. Die Trennung von Schule und Praktikum bedeutet nicht, dass die Praxis zu kurz kommt – sie bedeutet, dass beides den Raum bekommt, den es braucht. Erst das Fundament, dann die Anwendung.
Mehr als ein EFZ
Am Ende der Ausbildung steht das eidgenössische Fähigkeitszeugnis als Kauffrau oder Kaufmann – dasselbe EFZ wie bei der klassischen Berufslehre, schweizweit anerkannt, ohne Sternchen. Dazu kommen das Bürofachdiplom VSH, das Handelsdiplom VSH Business und das ICDL-Zertifikat. Wer möchte, ergänzt mit den Zertifikaten «KI Grundlagen» und «Business Behaviour» – beides inklusive.
Und danach? Das EFZ öffnet Türen: in den direkten Berufseinstieg, in die Berufsmaturität 2 – bei Juventus ohne Aufnahmeprüfung und ohne Mindestnotenschnitt – oder in eine Höhere Fachschule. Tim hat nicht nur einen Abschluss gemacht, sondern sich einen ganzen Bildungsweg eröffnet.
Eine klare Empfehlung
«Ich kann den Lehrgang bei Juventus sehr weiterempfehlen, weil man sich auf einen klaren Ausbildungsweg konzentrieren kann», sagt Tim. «Zudem besteht die Möglichkeit, ohne Lehrvertrag einzusteigen.» Kein Umweg, kein Kompromiss – sondern ein vollwertiger Weg zum KV EFZ, der dort anfängt, wo andere Türen geschlossen scheinen.