Mehr Freude und mehr Wissen bei der Arbeit
Gentrit A. und Nikola B. erzählen, wie sie an der Juventus vom technischen Beruf zum eidgenössischen Fachausweis als Technischer Kaufmann gekommen sind.
Darum geht’s
- Aus der Werkstatt ins Kader: zwei Polymechaniker auf dem Weg in die Unternehmensführung
- Handelsdiplom, HWD, Technischer Kaufmann – drei Abschlüsse, ein durchdachter Bildungsweg
- Samstagsunterricht bei 100 % Berufstätigkeit – und Dozierende, die wirklich investieren
- «Es fühlt sich gut an. Definitiv ein Stein vom Herzen gefallen.»
Wenn zwei junge Männer aus der Werkstatt kommen und am Ende einen eidgenössischen Fachausweis in der Hand halten, klingt das nach einem langen Weg. Bei Gentrit und Nikola war es ein konsequenter. Beide haben einen technischen Hintergrund, beide wollten mehr als die Werkbank – und beide haben bei Juventus den Bildungsweg gefunden, der sie dorthin brachte. Schritt für Schritt, Abschluss für Abschluss.
Drei Stufen, ein Ziel
Die beiden starteten nicht direkt mit dem Technischen Kaufmann. Sie begannen beim Handelsdiplom – ein Jahr, um kaufmännische Grundlagen aufzubauen. Direkt danach folgte das Höhere Wirtschaftsdiplom HWD – wieder ein Jahr, wieder ein eigenständiger Abschluss. Und erst dann der Lehrgang zum Technischen Kaufmann mit eidgenössischem Fachausweis. Drei Stufen, drei anerkannte Abschlüsse, jeder für sich wertvoll.
«Das bietet genau eigentlich so Leuten wie uns beiden, die halt aus dem Technischen kommen, aus der Werkstatt kommen, dass sie sich steigern können», erklärt Gentrit. «Vielleicht auch in einer Kaderposition landen.» Nikola ergänzt: Er wollte mehr Verantwortung, eine Abteilung leiten können. Der TK war der Weg dorthin.
Samstag ist Studientag
Ein Grund, warum beide sich für Juventus entschieden haben, war pragmatisch – und genau deshalb entscheidend: der Samstagsunterricht. «Ich habe mich für die Juventus entschieden, weil es die Schultage am Samstag hat und weil man dann ein 100-prozentiges Pensum schaffen kann», sagt Gentrit. Kein Abendkurs unter der Woche, kein Jonglieren zwischen Büro und Klassenzimmer – sondern ein voller Studientag, der den Berufsalltag unangetastet lässt.
Dazu kam ein zweites Argument: «Juventus hat noch gute Erfolgsquote.» Ein nüchterner Satz, der viel sagt. Wer sich für eine Weiterbildung entscheidet, die vier Semester dauert und in einer eidgenössischen Berufsprüfung mündet, will wissen, dass die Vorbereitung funktioniert.
Dozierende, die investieren
Was beide am meisten hervorheben, sind nicht die Inhalte allein – sondern die Menschen, die sie vermitteln. «Die Dozierenden waren sehr gut. Die haben sehr viel Zeit in uns investiert, haben sich wirklich eingesetzt für uns – die Zeit auch genutzt, um uns auch ins Gespräch zu bringen.» Das ist mehr als guter Unterricht. Es ist Begleitung: Fachleute aus der Wirtschaft, die nicht nur Stoff durchnehmen, sondern dafür sorgen, dass er ankommt. Die nachfragen, erklären, diskutieren – und auch ausserhalb des Unterrichts ansprechbar sind.
Nikola bestätigt das im separaten Interview auf der Juventus-Website: «Die Dozierenden nehmen sich im Unterricht gerne Zeit, um die Inhalte möglichst verständlich zu erklären. Und sie geben ihre persönlichen Kontaktdaten an, damit man sie bei Bedarf auch ausserhalb der Schule kontaktieren darf.»
Was wirklich bleibt
Was nimmt man mit aus vier Semestern Technischer Kaufmann? Nikola sagt: «Was mich am meisten weiterbringt – ich würde schon sagen: die verschiedenen Methoden, die man gelernt hat. Entscheidungstechniken, Kommunikation.» Es sind nicht die grossen Theoriegebäude, die im Alltag den Unterschied machen. Es sind die Werkzeuge: Wie analysiere ich ein Problem? Wie treffe ich eine Entscheidung? Wie kommuniziere ich sie?
Und dann der Moment, in dem alles zusammenkommt. Nikola hat die Prüfung hinter sich und sagt: «Ich habe jetzt einen Fachausweis als Technischer Kaufmann. Es fühlt sich gut an. Definitiv ein Stein vom Herzen gefallen. Das ist wirklich ein tolles Gefühl.»
Für alle, die aus der Technik kommen
Gentrit bringt es auf den Punkt: «Es bringt dich weiter im Leben. Wenn du lernfreudig bist, wird es auch wirklich Spass machen.» Kein grosses Versprechen, keine Werbesprache – sondern die Erfahrung von jemandem, der den Weg gegangen ist. Vom Handelsdiplom über das HWD zum eidgenössischen Fachausweis. Von der Werkstatt in die Kaderposition. Bei Juventus, am Samstag, neben dem Beruf.